Da uns der Strand am Vortag so gut gefallen hat, statten wir ihm nochmals einen Besuch ab, bevor uns die weitere Fahrt endlich nach Norwegen bringt. Obwohl wir eine EU-Außengrenze passieren, erfolgt der Grenzübertritt völlig unspektakulär. Da wir gelesen hatten, dass wir den Hund beim Zoll anmelden müssen, halten wir an und gehen in das entsprechende Häuschen. Ein bisschen blöd kommen wir uns schon vor, da wir die einzigen sind die am Zollhäuschen angehalten haben. Egal, wir wollen ja nichts falsch machen. Der wirklich freundliche, aber durchaus verwundert dreinschauende Zollbeamte interessiert sich herzlich wenig für unseren Hund. Er fragt nur, ob wir die erforderliche Entwurmung haben und meint wir müssten diese nachweisen, falls wir kontrolliert werden. „Augenzwinker“. Anschließend reisen wir ohne Kontrolle ein. Willkommen in Norwegen!

Die Landschaft hat sich im Vergleich zu Schweden noch nicht nennenswert verändert. Es ist immer noch sehr waldig. Wir fahren durch eine kleine Stadt und sehen außerhalb einen riesigen Sandstrand an dem Fluss Glomma. Dort machen wir einen kurzen Badestop. Es ist wunderschön hier und nahezu menschenleer. Wie wir in den nächsten Wochen immer wieder feststellen konnten, dass es an den schönsten Stränden oft leer war.

Unser Hund kann das erste Mal an einem Sandstrand ungebremst sausen. In anderen Urlauben konnten wir nur zum Hundestrand und auch dort nur mit Leine. Debbie freut sich ihres Lebens, rennt Runde um Runde und buddelt riesige Löcher in den Sand. Auch Kinder und Eltern haben hier ihren Spaß. Solche Orte findet man in keinem Reiseführer, man stößt nur zufällig darauf, indem man ohne großen Plan durch das Land fährt.

Die Nacht verbringen wir am Stoa-Camping (Link), einem einfachen Campingplatz, direkt an dem Fluss gelegen, an dem wir zuvor noch gebadet hatten. Wir machen noch einen kleinen Spaziergang oberhalb des Flusses. Hier zieht sich ein kleiner, schöner Weg durch den Wald. Auch wenn es heute nur noch ein paar Kilometer weiter in Richtung Norden waren, macht sich dies bemerkbar. Gegen 23.30 Uhr beobachten wir noch Angler am Fluss, die ihrem Hobby auch um diese Zeit ohne künstliche Lichtquelle nachgehen können.

Es wird nachts einfach nicht mehr richtig dunkel.
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