Wir bereuen unsere Entscheidung an die Küste zu fahren nicht und sind schon bald wieder unterwegs. Wir überqueren ellenlange Brücken, benutzen eine richtig große Verkehrsfähre und fahren in einem Tunnel 200 Meter unter dem Meer hindurch. Dann kommen wir in Stavanger an. Mit gut 130.000 Einwohnern ist Stavanger durchaus eine Großstadt. Wir parken am Hafen und machen einen kleinen Bummel durch die Stadt. Wir kommen am Ölmuseum vorbei, an das sich ein ungewöhnlicher Spielplatz mit allerlei ausgemusterten Geräten zur Ölförderung anschließt. Nach einem riesigen Eis mit Topping setzen wir unsere Reise fort.

Für die Nacht haben wir uns den Ogna-Camping direkt an der Nordseeküste ausgesucht. Ein kurzer Blick auf unser Fahrzeug verrät dem freundlichen, jungen Mitarbeiter, warum ein Platz auf der autofreien Zeltwiese für uns nicht in Frage kommt und wir bekommen einen Womo-Stellplatz. Der erste Weg führt natürlich schnurstracks ans Meer. Nach dem Überqueren der Düne eröffnet sich uns ein Blick auf einen kilometerlangen, breiten und vor allem nahezu menschenleeren Sandstrand. Wer schon mal im August an der Adria war, wird diesen Anblick hier kaum fassen können. Beim anschließenden Wettlauf mit den Wellen bleibt kein Auge und auch sonst nichts trocken. Und weil es gar so schön ist, wiederholt sich das Spektakel nach dem Abendessen nochmal. Danach verbringen wir eine äußerst windige Nacht in unserem Zelt.

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