Es ist nicht mehr so sonnig wie am Vortag, aber trotzdem noch angenehm warm. Wir spazieren ein Stück am Wasser entlang. Die Umgebung um den Campingplatz ist durchaus touristisch geprägt, so dass sogar eine Bimmelbahn fährt und eine Wildsafari auf einem Traktoranhänger durch abgesperrtes Gelände angeboten wird. Wirklich bemerkenswert ist jedoch der Ausblick, als wir den felsigen Weg am Meer hochlaufen. Auch von hier aus sind unzählige Inseln zu sehen.

Als nächstes Ziel steht Mariehamn auf dem Programm. Es ist eine nette Kleinstadt mit Fußgängerzone und Hafen. Wir gehen Essen und stellen wieder einmal fest, wie freundlich und hilfsbereit die Menschen hier sind. Die Verständigung auf Englisch funktioniert einwandfrei.

Wir fahren den nächsten Park4Night-Platz an. Er befindet sich bei den Ruinen von Bomarsund. Der Platz ist wirklich atemberaubend. Direkt auf der Spitze des Hügels befinden sich die Überreste eines russischen Wachturms. Aland war über 100 Jahre lang in russischer Hand. Der Wachturm, sowie weitere Wachtürme und ein Fort hatten jedoch nur für etwa 10 Jahre Bestand. Es gibt noch einige Mauerreste und Kanonen zu bestaunen. Von der Ruine aus eröffnet sich ein grandioser Weitblick über etliche bewaldete oder auch nur felsige Inseln. Leider ist diese Attraktivität wohl mehreren bekannt. Uns ist der Betrieb hier zu viel, so dass wir uns erneut für einen Campingplatz entscheiden. Für 24 Euro übernachten wir direkt am Fuße des Hügels bei „Puttes Camping“. Der Platz ist so weitläufig, dass man durchaus das Gefühl von Freistehen bekommen kann. Abends öffnet der Himmel seine Schleusen und es regnet. Morgen soll es auch nicht mehr so warm werden. Na ja, ist wohl nichts Ungewöhnliches für Skandinavien.

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