Zur großen Freude unserer Kinder steht heute mal wieder eine Wanderung auf dem Programm. Sie müssen jedoch erneut feststellen, dass wandern durchaus Spaß machen kann. Wir fahren zum kleinen Parkplatz am Gletscher Bergsetbreen, von wo aus wir starten. Der Parkplatz ist klein genug, so dass die großen Busse keinen Platz finden und dementsprechend begegnen uns auf der heutigen Wanderung nur wenige Gleichgesinnte.

Kurz nach dem Start überqueren wir auf einer kleinen Brücke aus wenigen Brettern das tosende Wildwasser. Weiter führt uns der Weg auf dicken Bohlen durch sumpfiges Gelände. Zu unserer rechten sehen wir in einiger Entfernung eine Gletscherzunge. Unser Ziel liegt jedoch geradeaus vor uns. Es geht über Fels und Stein dem ewigen Eis entgegen, bis der Weg abrupt endet. Wir versuchen die Fortsetzung zu finden, was uns, so wie auch den wenigen anderen Wanderern, nicht gelingt. Wir sind zwar ein wenig enttäuscht, aber offensichtlich ist es zu gefährlich dem Gletscher näher zu kommen. Nachdem wir uns in herrlicher Umgebung gestärkt haben, machen wir uns auf den Rückweg.

„Ein Grollen und dann rutscht das Herz in die Hose“

Plötzlich donnert und grollt es, obwohl doch gar keine Gewitterwolke am Himmel war?! Als wir uns umdrehen sehen wir, wie in größerer Entfernung ein kleines Gletscherstück in Richtung Tal saust. Der enorme Lärm, der dabei entsteht, lässt erahnen mit welcher Wucht dies geschieht. Wir sind nun froh genügend Abstand zu haben. Kurz bevor wir wieder am Ausgangspunkt unserer Wanderung angelangt sind pflücken wir Blaubeeren, die wir auf dem Heimweg verdrücken.

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