Bei strahlendem Sonnenschein setzen wir unsere Fahrt weiter in die Berge hinein fort. Bereits nach kurzer Zeit erreichen wir Lom. Auch hier gibt es eine Stabkirche, allerdings mit ähnlichen Eintrittspreisen wie die Kirche in Ringebu. Von einer Brücke aus bestaunen wir das tosende Wasser, das darunter hindurchfließt. Die Mutigen können hier an einem Seil über das Wildwasser „fliegen“.

Und weiter geht die Fahrt. Der wilde Fluss begleitet uns noch ein gutes Stück. Schnell legen wir an Höhe zu. Wir müssen an etlichen Aussichtspunkten anhalten, um total fasziniert in die Landschaft zu blicken. Es ist nicht gelogen zu sagen, dass uns immer und immer wieder der Mund offen stehen bleibt. Hier ist ganz klar der Weg das Ziel. Wir sehen wirklich unglaubliche Weiten. Außerdem noch Täler, Flüsse, Wasserfälle und blau leuchtende Gletscher.

Oben am Sognefjell machen wir einen kleinen Spaziergang. Wir laufen auf einer Brücke über einen kleinen Gebirgssee, dann ein kleines Stück bergauf und stehen plötzlich mitten im Schnee. Es ist hier wunderschön und wir machen etliche Aufnahmen für das Familienalbum.

Die Schönheit der Landschaft raubt einem immer wieder den Atem.

Mit dem Auto geht es immer noch bergauf, bis wir auf ca. 1.400 Meter am höchsten Punkt unserer Fahrt angelangt sind. Von hier aus geht es über eine enge, gewundene Straße durch einen heftigen Regenschauer bergab. So gelangen wir innerhalb kürzester Zeit auf Meereshöhe und erhaschen den ersten Blick auf einen norwegischen Fjord – den Sognejford. Erneut bleibt uns der Mund einfach nur offen stehen. Es ist ein wahrlich unbeschreiblicher Anblick.

Wir folgen der Straße, die sich am Ufer entlangschlängelt. Am gegenüberliegenden Ufer sehen wir einen riesigen Wasserfall – den Feigefossen. Dem werden wir in den nächsten Tagen auch noch einen Besuch abstatten werden. Nach einer weiteren Stunde Fahrt erreichen wir unser Ferienhaus in Kaupanger, wo wir sehr freundlich in Empfang genommen werden.

Das schnuckelige, 100 Jahre alte Haus ist schnell bezogen und wir können zum Einkaufen aufbrechen. Hier wird uns das erste Mal klar, warum ein Skandinavien-Urlaub auch sehr teuer sein kann. Wir hatten natürlich damit gerechnet, dass Norwegen ein teures Urlaubsland ist, aber der Preis für den ein oder anderen Artikel im Supermarkt erstaunt uns dann doch. Egal – wir haben Hunger und schließlich ist es ja unser Urlaub! Wir geniessen ein festliches Mahl, zum ersten Mal seit Tagen in einem geschlossenen Raum.

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