Der Tag beginnt mit einem riesigen Frühstücksbuffet. Wir staunen über einen riesigen Ständer, der nur mit verschiedenen Sorten Knäckebrot bestückt ist. Manche Klischees sind wohl doch ziemlich nah an der Wahrheit. Das Hotel ist durchaus empfehlenswert und wenn man nur ein normales Doppelzimmer benötigt auch preislich gut machbar. Frisch gestärkt brechen wir auf zum Vänernsee.

Das Autofahren auf schwedischen Straßen ist unwahrscheinlich entspannt. Da niemand schnell fahren darf gibt es auch kein Hupen und Drängeln. Wir fühlen uns hier an Fahrten in Amerika erinnert. Anders als in Amerika gibt es hier Schilder, die vor Elchen warnen am Straßenrand. Es ist das wohl meistgeklaute Verkehrszeichen weltweit. In einem größeren Ort finden wir schnell einen Supermarkt, in dem wir die Einkäufe für die nächsten Tage erledigen können. Die Preise sind etwas höher, als wir es in Deutschland gewohnt sind, aber wesentlich niedriger als wir erwartet hatten. Beeindruckend ist die Auswahl an Käse in der Tube, den wir gerne probieren. Für eine kleine Pause suchen wir uns eine Stelle mitten im Wald. Davon gibt es hier ja genug.

Vänernsee

Am Nachmittag erreichen wir unser Tagesziel: den Vänernsee. Obwohl wir schon einige Zeit in unmittelbare des Sees entlangfahren, können wir ihn erst sehen, als wir direkt dort angekommen sind. Zuvor haben uns immer die Bäume den Blick versperrt. Wir übernachten heute am Herrgardscamping in Kristinehamn (Link), wo wir einen ruhigen Platz auf der Zeltwiese bekommen. Zum Platz gehört auch ein Strand der leider total mit Entengrütze verseucht ist. Nur wenige Meter außerhalb des Campingplatzes gibt es allerdings einen wunderschönen Sandstrand, den wir abends noch besuchen. Wir merken, dass wir schon ein gutes Stück in Richtung Norden vorgedrungen sind. Auch um 22.00 Uhr ist es noch nicht nennenswert dunkel. Gut, dass der dicke Stoff unseres Dachzeltes für absolute Dunkelheit sorgt. Gute Nacht!

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