Noch vor einem Jahr hatte ich keine Ahnung, wie ein Dachzelt von innen aussieht. Mittlerweile sind wir stolze Besitzer eines eigenhändig ausgebauten Campers mitsamt Zelt auf dem Dach und dem festen Plan im Gepäck bis an den nördlichsten Punkt Festland-Europas zu reisen. (Mir ist natürlich klar, dass wir nur an den nördlichsten Punkt wollen, der mit dem Pkw zu erreichen ist ;-))

Damals allerdings hatten wir noch unseren Mitsubishi Outlander. Ein echt „Schotterpisten taugliches“ Fahrzeug mit überraschend viel Platz. Aber bleiben wir bei der Sache…

Ein Zelt auf unserem Auto. Das sorgte nicht nur für Staunen, sondern auch mancherorts für Kopfschütteln. Uns war’s egal!

Ich wäre auch nie auf die Idee gekommen selbst einen Blog zu verfassen. Mittlerweile habe ich aufgrund solcher Themen wie Vanlife, Nordkap und Ähnlichem selbst den ein oder anderen Reiseblog gelesen und mich auch über viele Reiseberichte gefreut. Auch bei unserer Skandinavien-Reise 2018 haben wir viele schöne Erlebnisse und auch Erfahrungen gesammelt, die wir gerne teilen möchten. Obwohl ich mich zu der Zeit noch nicht mit einem Online-Tagebuch befasst habe, habe ich äußerst oldschool und somit analog mit Papier und Stift ein Reisetagebuch geführt. Dies ermöglicht mir nun nachträglich von unserer Reise zu berichten.

Es begann mit einer Idee und dem Mut sie in die Tat umzusetzen

Wie bereits im Vorwort erwähnt wollten wir in Skandinavien in Hotels und einem Ferienhaus wohnen. Das Ferienhaus in Kaupanger war schnell gefunden und gebucht. Nur das mit den Hotels liess sich nicht zufriedenstellend lösen. Bei der Buchung des ersten Hotels in Halmstad tat sich das Problem auf, dass es entweder ein Familienzimmer oder ein Haustierzimmer gab. Zähneknirschend mussten wir nun zwei Zimmer buchen, was sich natürlich negativ auf die Urlaubskasse auswirkte. Hier kam die Idee mit einem Zelt ins Spiel. Das kennen wir ja noch aus früheren Zeiten. Ein Bodenzelt hat sich bei einem ausführlichen Testlauf als nicht praktikabel erwiesen. Der Auf- und Abbau nahm einfach viel zu viel Zeit in Anspruch. Ein Dachzelt wäre hier wesentlich schneller am Start, aber einfach so 1.600 Euro ausgeben? Na ja, man kann es ja auch ausleihen. Und so nahm unser Vanlife seinen Lauf.

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