Ein ganz besonderes Erlebnis in Dänemark lassen wir uns natürlich nicht entgehen: wir fahren heute mit dem Auto auf den Strand. Es ist spannend direkt bis zu den ankommenden Wellen zu fahren. Nach ein paar Runden durch den Sand fahren wir weiter in Richtung Skagen.

Wir stellen unser Auto auf dem großen Parkplatz an der nördlichen Spitze des Landes ab. Es ist noch ein ganz schön weiter Weg am Strand entlang, um an die Stelle zu gelangen an der Nord- und Ostsee oder Skagerak und Gatterkat aufeinandertreffen. Mit dem Touristen-Taxi in Form eines Traktors mit Anhänger wollen und können wir nicht fahren. Hierzu wäre Bargeld notwendig und Bargeld in der entsprechenden Landeswährung hatten wir schon länger nicht mehr in der Hand, weil es in Skandinavien schlicht und ergreifend nicht notwendig ist. Auch kleine Beträge kann man mit Karte bezahlen, ohne dabei schief angesehen zu werden.

Nachdem wir den Fußmarsch durch den schweren Sand, vorbei an alten Bunkern hinter uns gebracht haben können wir im Wasser mit je einem Bein in Nord- und Ostsee stehen. Auf gleichem Wege laufen wir schließlich zurück zum Auto und fahren in die Innenstadt von Skagen. Es lässt sich hier schön bummeln und auch die Pizza schmeckt. Anschließend führt uns der Weg weiter in Richtung Süden. Wir bauen unsere mobile Behausung zum nunmehr 9. Mal am Strandcamping Ebeltoft auf. Abends gibt es den mittlerweile obligatorischen Spaziergang am Strand, wobei sich die Ostsee wesentlich zahmer präsentiert, als heute Morgen noch die Nordsee.

Eigentlich wollten wir hier eine weitere Nacht verbringen. Allerdings macht uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Der Wind vom Vorabend ist nicht abgeflaut, sondern hat nochmal an Fahrt aufgenommen. Da unter diesen Bedingungen ein Badetag, den wir eigentlich geplant hatten, nicht viel Freude machen würde, beschließen wir in Richtung Heimat zu fahren. Auf der Fahrt finden wir weder das Wetter, noch einen Campingplatz, die uns begeistern, so dass wir kurzerhand die 1150 Kilometer Heimweg ohne größere Pausen hinter uns bringen. Mitten in der Nacht kommen wir nach 3 unbeschreiblichen, unvergesslichen Wochen wieder zu Hause an.

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